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18 Geisterstories

Manfred Kluge

Серия: Heyne Anthologie, книга 61

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Начало книги

Hamlet. Wo führst du hin mich? Red, ich geh’ nicht weiter.

Geist. Hör an!

Hamlet. Ich will’s.

Geist. Schon naht sich meine Stunde,

Wann ich den schweflichten, qualvollen Flammen

Mich übergeben muß.

Hamlet. Ach, armer Geist!

Geist. Beklag mich nicht, doch leih dein ernst Gehör

Dem, was ich kund will tun.

Hamlet. Sprich! Mir ist’s Pflicht, zu hören.

Geist. Zu rächen auch, sobald du hören wirst.

Hamlet. Was?

Geist. Ich bin deines Vaters Geist:

Verdammt auf eine Zeitlang, nachts zu wandern,

Und tags gebannt, zu fasten in der Glut,

Bis die Verbrechen meiner Zeitlichkeit

Hinweggeläutert sind. War’ mir’s nicht untersagt,

Das Innre meines Kerkers zu enthüllen,

So hob’ ich eine Kunde an, von der

Das kleinste Wort die Seele dir zermalmte,

Dein junges Blut erstarrte, deine Augen

Wie Stern’ aus ihren Kreisen schießen machte,

Dir die verworrnen krausen Locken trennte

Und sträubte jedes einzle Haar empor

Wie Nadeln an dem zorn’gen Stacheltier:

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Жанр
Ужасы
Издание
1978
Язык
de
Размер FB2
823,2 КБ
Добавлена