
Der Mann, der die Mandelbäumchen malte
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Ich war so glücklich wie noch nie. In meinem Traum. So über alle Maßen glücklich. Dann hörte ich das Klopfen. Tack. Tack, tack, tack. Wieder. Und wieder. Immer lauter. Immer härter. Dann war ich wach. Ich öffnete die Augen. Durch den Spalt neben der herabgezogenen Glanzstoffblende vor dem Fenster drang ein Streifen weißglühendes Sonnenlicht. Ich bemerkte, daß der Zug stand. Wo war mein Glück, mein über alle Maßen großes Glück? Was hatte ich geträumt, eben noch, vor Se kunden? Angestrengt dachte ich nach. Es fiel mir nicht mehr ein. Nichts fiel mir ein, nicht das Ge ringste. Vergessen mein Traum, alles vergessen. Tack! Tack, tack, tack! Tack, tack, tack! Nun war das Klopfen sehr laut, sehr hart. Ich hörte die Stimme des Schlafwagenschaffners. »Madame Collins! Wachen Sie doch endlich auf, Madame Col lins!«
Gähnend erhob ich mich. Über das Pyjama streifte ich den Trenchcoat, der an einem Haken hing. In Paris hatte es heftig geregnet. Ich knipste das Licht an und entriegelte die Abteiltür. Nachdem ich in meine Pantoffeln geschlüpft war, trat ich auf den Gang.
- Жанр
- Проза
- Язык
- de
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