Gespenster

Иван Сергеевич Тургенев

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Der Schlaf wollte nicht kommen und unablässig wälzte ich mich von der einen Seite auf die andere. Der Teufel hole diesen Unsinn! Tischrücken!, dachte ich. Das zerrüttet einem nur die Nerven... Aber schließlich begann der Schlaf mich zu übermannen...

Da war mir plötzlich, als töne in meinem Zimmer sanft und klagend ein Saitenklang.

Ich hob den Kopf. Der Mond war eben erst aufgegangen und schien mir gerade ins Gesicht. Weiß wie Kreide lag sein Licht auf dem Fußboden... und vernehmbar erklang der sonderbare Ton aufs Neue...

Ich richtete mich auf. Eine kleine Angst zuckte durch mein Herz. - So verging eine Minute und noch eine... Irgendwo ferne krähte ein Hahn und ein anderer, noch weiter entfernt anwortete.

Mein Kopf sank auf das Kissen zurück... Es ist weit mit mir gekommen, dachte ich: Es fehlt nur noch das Ohrensausen. Gleich darauf muss ich wohl eingeschlafen sein, oder vielleicht kam es mir auch nur so vor, als ob ich einschliefe. Ich hatte einen ungewöhnlichen Traum. Mir träumte, ich läge in meinem Schlafzimmer auf meinem Bett - und könnte nicht schlafen und nicht einmal die Augen schließen. Wieder der Ton... Ich drehte mich um... Der Mondschein auf dem Fußboden gleitet langsam in die Höhe, nimmt Gestalt an und gewinnt an seinem oberen Ende eine leichte Rundung... und plötzlich steht unbeweglich, durchsichtig wie Nebel, eine weiße Frau vor mir.

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Жанр
Русская классическая проза
Язык
de
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