
Das Erbe
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«Sie haben gemerkt, daß wir beschattet werden, Mr. Stanford?«fragte Dmitri.
«Ja. «Ihm war schon vor einem Tag klargeworden, daß sie ihm folgten.
Es waren zwei Männer und eine Frau, die absolut unauffällig gekleidet waren und sich größte Mühe gaben, mit den Touristenscharen zu verschmelzen, die am sommerlichen Frühmorgen über das Kopfsteinpflaster der Dorfstraßen flanierten. Nur war es gar nicht so leicht, in einem so kleinen alten Wehrdorf wie St-Paul-de-Vence unbemerkt zu bleiben.
Die drei Fremden waren Harry Stanford aufgefallen, weil sie allzu leger und unauffällig gekleidet waren und weil sie allzusehr den Eindruck zu wecken versuchten, nicht nach ihm Ausschau zu halten. Wo immer er sich umdrehte, er entdeckte jedesmal einen von ihnen im Hintergrund.
Harry Stanford war ein Mensch, den man leicht im Auge behalten konnte — eins achtzig groß, mit schlohweißem, langem Haar, das über den Hemdkragen fiel, mit aristokratisch vornehmen, beinahe schon anmaßenden Gesichtszügen. Außerdem befand er sich in Begleitung einer auffallend schönen, jungen Brünetten, eines schneeweißen Schäferhunds und seines Leibwächters Dmitri Kaminski — eines stiernackigen Riesen von eins neunzig mit fliehender Stirn. Es wäre wirklich ein Kunststück, überlegte Stanford spöttisch, uns aus den Augen zu verlieren.
- Жанр
- Триллер
- Перевод
- Gerhard Beckmann
- Язык
- de
- Размер FB2
- 641,9 КБ
- Добавлена