
Im Abgrund
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Am Anfang war das Wort.
Sie ließen die Lampen ausgeschaltet. Die erschöpften Bergwanderer drängten sich in der dunklen Höhle eng aneinander und betrachteten die merkwürdige Inschrift. Sie musste mit einem Stock hingekritzelt worden sein, einem dünnen, in flüssiges Radium oder eine andere radioaktive Farbe getauchten Stock, denn die fluoreszierenden Piktogramme schienen in den dunklen Nischen und Winkeln zu schweben. Ike überließ die Gruppe dieser willkommenen Ablenkung. Keiner von ihnen schien in der Stimmung zu sein, sich auf das Unwetter zu konzentrieren, das draußen gegen den Berghang antobte.
Jetzt, da die Nacht über sie hereinbrach, Schnee und Wind ihren Pfad verweht hatten und die meuternden YakTreiber mit beinahe ihrer gesamten Ausrüstung und Verpflegung geflohen waren, war Ike froh, überhaupt einen Unterschlupf gefunden zu haben. Den Expeditionsteilnehmern gegenüber tat er immer noch so, als gehöre das alles zum Programm. In Wirklichkeit waren sie so gut wie verschollen. Er hatte noch nie zuvor von diesem abgelegenen Versteck gehört und auch die im Dunkeln leuchtenden Höhlenmalereien waren ihm völlig unbekannt.