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Sudseegeschichten

Джек Лондон

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Начало книги

»Weil wir krank sind, nehmen sie uns unsere Freiheit. Wir haben die Gesetze befolgt. Wir haben nichts Unrechtes getan. Und doch wollen sie uns ins Gefängnis stecken. Denn Molokai ist ein Gefängnis. Das wißt ihr. Nehmt Niuli dort, seine Schwester wurde vor sieben Jahren nach Molokai geschickt. Seither hat er sie nicht mehr gesehen. Und er wird sie auch nie wiedersehen. Sie muß dort bleiben, bis sie stirbt. Das ist nicht ihr Wille. Es ist auch nicht Niulis Wille. Es ist der Wille der weißen Männer, die das Land beherrschen. Und wer sind diese weißen Männer?

Wir wissen es. Wir haben es von unseren Vätern und den Vätern unserer Väter. Sie kamen wie die Lämmer und machten schöne Worte. Sie hatten allen Grund dazu, denn wir waren viele, und wir waren stark, und alle Inseln gehörten uns. Wie gesagt, sie machten schöne Worte. Sie waren von zweierlei Art. Die einen baten uns um Erlaubnis, um unsere gütige Erlaubnis, uns das Wort Gottes zu predigen. Die anderen baten um Erlaubnis, um unsere gütige Erlaubnis, Handel zu treiben. Das war der Anfang. Heute gehören alle Inseln ihnen, alles Land, alles Vieh - alles gehört ihnen. Die, die das Wort Gottes, und die, die das Evangelium des Rums verkündeten, haben sich zusammengetan und sind große Häuptlinge geworden. Sie leben wie Könige in Häusern mit vielen Zimmern, mit Unmengen von Dienern, die für sie sorgen. Sie, die nichts hatten, besitzen jetzt alles, und wenn ihr oder ich oder irgendein Eingeborener hungrig ist, so lachen sie höhnisch und sagen: >Nun, warum arbeitest du nicht? Es gibt doch die Plantagen.<«

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Жанр
Классическая проза
Издание
1991
Язык
de
Размер FB2
749,2 КБ
Добавлена