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Der Dämon und Fräulein Prym

Пауло Коэльо

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Начало книги

Seit fast 15 Jahren setzte sich die alte Berthe nun schon jeden Tag vor ihre Tür. Die Bewohner von Bescos wunderte dies nicht, denn alte Menschen träumen nun einmal von der Vergangenheit und ihrer Jugend, blicken versunken auf eine Welt, die nicht mehr die ihre ist, und suchen nach einem Vorwand, um mit ihren Nachbarn ins Gespräch zu kommen.

Berthe hatte jedoch einen Grund, dort zu sitzen. Ihr Warten fand an jenem Morgen ein Ende, als sie den Fremden den steilen Hang heraufkommen und sich langsam zum einzigen Hotel des Ortes begeben sah. Er war nicht, wie sie ihn sich immer vorgestellt hatte. Seine Kleider waren schäbig, sein Haar etwas länger, als man es für gewöhnlich trug, und er war unrasiert. Sein Begleiter aber fehlte nicht: der Dämon.

>Mein Mann hat rechts sagte sich Berthe. >Hätte ich nicht hier gesessen, wüßte niemand etwas davon.< Sie schätzte ihn auf etwa vierzig oder fünfzig Jahre, war sich allerdings nicht ganz sicher. >Ein junger Mann<, befand sie, wie alte Leute es mit Menschen tun, die jünger sind als sie selber und fragte sich, wie lange er wohl bleiben werde: allem Anschein nach bloß kurz, denn er hatte nur einen kleinen Rucksack dabei. Wahrscheinlich würde er nicht mehr als eine Nacht bleiben und dann zu einem Ziel weiterwandern, das sie nicht kannte und das sie auch nicht interessierte.

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Жанр
Современная русская и зарубежная проза
Язык
de
Размер FB2
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