
Blockadebrecher
Серия: Amerika, книга 16
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Das sturmgepeitschte Meer wirbelte die Barke auf den hohen Wellenbergen umher wie ein zorniges Kind sein plötzlich mißliebig gewordenes Spielzeug. Mal lag das Schiff fast gänzlich auf der Steuerbord-, dann wieder auf der Backbordseite.
Gigantische Brecher überfluteten den Dreimaster und spülten alles fort, was nicht niet- und nagelfest war. Die wenigen Seeleute, die noch auf Deck waren, hatten sich anseilen müssen, um nicht von der gierigen See verschlungen zu werden. Einige ihrer Kameraden unterschätzten die Gefahr, und die Brecher hatten die Männer mit sich gerissen.
Der Orkan war zu plötzlich und zu heftig über das einsame Schiff hereingebrochen.
Deshalb war es auch nicht gelungen, sämtliche Segel in der erforderlichen Weise zu reffen oder ganz einzuholen.
An sich hatte der Kapitän am Fock- und Großmast nur die Topsegel stehen lassen wollen. Die Marssegel sollten so niedrig stehen, daß man sie schnell reffen konnte, aber noch hoch genug, um den Wind zu erfassen, wenn die Bark ein Wellental durchpflügte. Dadurch wollte der Kapitän sein Schiff manövrierfähig halten, ohne Masten und Takelage überzubeanspruchen.
- Жанр
- Приключения
- Язык
- de
- Размер FB2
- 201,4 КБ
- Добавлена


















