
Der Ketzerfürst
Серия: Die Nibelungen, книга 8
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Начало книги
... und ein eisiger Winter lag über dem Land. Drei Jahre und drei Tage war der junge Prinz durch die Berge geritten, um nach seiner Liebsten zu suchen. Er hatte in jener Zeit weder sein Haar noch seinen Bart geschoren. Ein großer grauer Wolfshund, der ihm zugelaufen war, als er die Burg seines Vaters verlassen hatte, war sein einziger Begleiter auf der Suche gewesen.
Der junge Prinz spürte, daß er nun an das Ende seines Weges gelangt war. Das Feuer vor ihm brannte nieder, und die Kälte kroch ihm die Glieder hinauf und hatte fast schon sein Herz erreicht. Der große Hund hob seinen Kopf und blickte zum Prinzen, so als könne er spüren, wie der Tod sich dem Eingang der Höhle näherte.
»Wo bist du, Feuervogel? Ich weiß nicht mehr, wo ich dich suchen soll«, flüsterte der Königssohn leise. »Du allein weißt, wo meine Liebste verborgen ist, doch nicht einmal dich konnte ich finden.«
»Du hättest mich rufen sollen, mein Prinz. Ich war bei dir, seit du die Burg deines Vaters verlassen hast«, erklang eine warme Stimme, und als der Königssohn sein müdes Haupt hob, war die Höhle von goldenem Licht erfüllt, und dort, wo eben noch der Wolfshund gelegen hatte, saß ein Vogel, so schön, daß Worte ihn nicht zu beschreiben vermochten. Sein Gefieder war aus lodernden Flammen, und seine Augen funkelten wie Rubine.
- Жанр
- Фэнтези, Мифы. Легенды. Эпос
- Издание
- ECON Verlag, Düsseldorf und München, 1997
- ISBN
- ISBN 3-612-27417-1
- Язык
- de
- Размер FB2
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- Добавлена







