Обложка книги «Schuld und Suehne»

Schuld und Suehne

Федор Михайлович Достоевский

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Начало книги

Anfang Juli, an einem ungewöhnlich heißen Tag, verließ ein junger Mann gegen Abend die Kammer, die er in der S.-Gasse in Untermiete bewohnte, trat auf die Straße und ging langsam, gleichsam unentschlossen, in Richtung der K.-Brücke fort.

Glücklich vermied er auf der Treppe eine Begegnung mit seiner Hauswirtin. Seine winzige Kammer lag gleich unter dem Dach des hohen fünfstöckigen Hauses und war eher als eine Art Schrank denn als ein Wohnraum anzusprechen. Die Wirtin, bei der er diese Kammer mit Mittagessen und Be-dienung gemietet hatte, wohnte eine Treppe tiefer in einer eigenen Wohnung, und sooft er das Haus verließ, mußte er an ihrer Küche vorbei, deren Tür zur Treppe hin fast immer sperrangelweit offen stand. Und jedesmal überkam den jun-gen Mann im Vorbeigehen ein schmerzlich feiges Gefühl, des-sen er sich schämte und über das er angeekelt die Stirn run-zelte. Er war an die Hauswirtin bis über beide Ohren verschuldet und fürchtete sich, ihr zu begegnen.

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Жанр
Русская классическая проза
Перевод
Richard Hoffmann
Год написания
2008
Язык
de
Размер FB2
1,6 МБ
Добавлена