
Die Abschaffung der Arten
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Начало книги
Iz: Also, wer sind wir, wer sind die Gente? Und was trennt uns von den Menschen? Abgesehen mal von der Gestalt… das könnten ja auch Masken sein, Verkleidungen. Was ist die eindeutigste Veränderung, seit der Befreiung, das Handgreiflichste, Deutlichste?
Cy: Die Sache mit den Gerüchen, denke ich. Der Duft. Daß das überall ist, daß wir damit auf der ganzen Welt jederzeit wissen, was andernorts geschieht…
Iz: Wegen der Nichtlokalität der Leitfelder des Pherinfonsystems.
Cy: Ja. Nur daß die Menschen natürlich schon von Nichtlokalität gewußt haben. Nimm zwei Elektronen, ein Paar. Sagen wir, ihr gemeinsamer Spin ist Null. Du weißt aber nicht, welchen Spin das einzelne Elektron hat. Die Quantentheorie, die schon die Menschen hatten, sagt, daß man das nicht wissen kann, bevor man es mißt. Also, man schießt sie auseinander, sagen wir, bis das eine so richtig weit weg ist vom andern, uneinholbar. Dann mißt du das eine. Und sobald du das tust, und das Elektron, das du mißt, in einen spezifischen Zustand gezwungen wird, entspricht der Zustand des anderen dem Gegenteil. Augenblicklich. Ohne Übertragung eines Signals. Schneller als Licht findet diese Anpassung statt, schneller als alles. Weil die beiden Elektronen Bestandteile eines verschränkten Systems sind. Der Ausgleich passiert also nichtlokal — es wird keine Strecke zurückgelegt, von irgendeinem Wissen, die Information ist sofort dort, wenn ihr Gegenstück hier ist.
- Жанр
- Современная русская и зарубежная проза
- Издание
- Suhrkamp, 2008
- Язык
- de
- Размер FB2
- 3,7 МБ
- Добавлена