Die Duellmaschine
Серия: Sternenwache, книга 3
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Dulaq nahm das Gleitband zur oberen Fußgängerebene und ging hinüber zum Geländer. Vor ihm breitete sich die Stadt aus — großzügige Alleen, überquellend vor Geschäftigkeit, Promenaden, breite Fahrbahnen für den Roadster-Verkehr, Aero-Cars, die zwischen den schimmernden, turmhohen Bauwerken schwebten.
Und irgendwo in dieser Riesenstadt war der Mann, den er töten mußte. Der Mann, der ihn töten mochte.
Alles schien so realistisch! Der Straßenlärm, der Duft der parfümierten Bäume; selbst die Wärme der rötlichen Sonne verspürte er im Rücken, während er die Szenerie vor sich überflog.
Es ist eine Illusion, rief sich Dulaq in Erinnerung zurück. Eine raffinierte, künstlich erzeugte Halluzination. Ein Produkt meiner Einbildung, verstärkt durch eine Maschine.
Aber es wirkte so ungeheuer realistisch.
Echt oder eingebildet — er mußte Odal finden, bevor die Sonne unterging. Ihn finden und ihn töten. So lauteten die Bedingungen des Duells. Er tastete nach dem kurzen, zylindrischen Stat-Strahler in der Tasche seiner Tunika. Das war die Waffe, die er gewählt hatte, seine Waffe, seine eigene Erfindung. Und dies war die Umgebung, die er sich ausbedungen hatte: seine Stadt, geschäftig, lärmerfüllt, voller Menschen. Die Metropole, die Dulaq seit seiner Kindheit kannte und liebte.
- Жанр
- Научная фантастика
- Перевод
- Michael K. Georgi
- Оригинальное название
- The Dueling Machine
- Год написания
- 1980
- Издание
- Bastei-Lübbe, Bergisch Gladbach, 1980
- ISBN
- 3-404-22022-6
- Язык
- de
- Размер FB2
- 464,5 КБ
- Добавлена
