
Das Joch des Krieges
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Начало книги
Offen und etirlicti gestanden, als wäre icti hier im Beichtstutil, ist es mir bis heute noch nicht klar geworden, weshalb ich damals so furchtbar erschrocken bin.
Freilich, Krieg ist Krieg, man freut sich dessen natürlich nicht, klatscht ihm nicht Beifall, aber es ist doch eine einfache und schon dagewesene Sache ... Ist denn der iapa-nische Krieg schon so lange her? Und jetzt, da die blutigen Schlachten bereits begonnen haben, empfinde ich diese eigenartige Furcht nicht, lebe wie vorher, versehe meinen Dienst, mache Besuche, ja gehe sogar ins Theater und in den Kinematograph, kann im allgemeinen keinerlei Veränderung in meinem Leben beobachten. Wäre nicht der Bruder meiner Frau, Pawluscha, im Kriege, so könnte man zeit-
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weilig vollkommen alle diese entsetzlichen Begebenheiten vergessen.
Es lässt sich nicht leugnen, dass in der Seele eine starke Unruhe, ein Beben ist . . . ich weiss nicht recht, wie ich es nennen soll, richtiger vielleicht eine nagende Qual, die sich besonders am Frühmorgen bemerkbar macht. Wie kann man die Zeitungen lesen (ausser auf die «Kopeke» bin ich jetzt noch auf zwei grosse Zeitungen abonniert), wie sich erinnern, was dort geschieht, vor allem dieser unglücklichen Belgier, der Kinderchen, der zerstörten Häuser, der Unseligen, die wie mit einem Mal von allem entblösst, ins eisige Wasser versenkt, nackt in den Frost hinausgejagt worden sind. Aber auch hier ist keine Furcht, einzig nur das Gefühl menschlichen Bedauerns und Mitleidens für die Unglücklichen.
- Жанр
- Русская классическая проза
- Перевод
- Hermynia zur Mühlen
- Издание
- Max Rascher, Zürich, 1918
- Язык
- de
- Размер FB2
- 462,0 КБ
- Добавлена